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Aktien eine gute Idee

Für die private Altersvorsorge sind Aktien derzeit die einzig richtige Anlageform, denn die Erträge klassischer Spareinlagen sind seit der letzten Leitzinssenkung im März auf historische Tiefen gefallen. Der folgende Beitrag begründet die Behauptung.

Warum sich Anleger spätestens jetzt für Aktien entscheiden sollten

Zunächst wird die Niedrigzinsphase aus der Sicht von Experten noch länger anhalten, da die EZB damit die Inflation anheizen möchte. Weil die Auswirkungen sich langfristig eher verschärfen, werden nahezu alle Sparer die niedrigen Zinsen zu spüren bekommen. Wer beispielsweise jetzt noch an seiner Lebensversicherung als Altersvorsorge festhält, hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt, denn die Garantieversprechen der Vergangenheit sind in der Zukunft sehr schwer einzuhalten. Wer unter den gegebenen Umständen auf einen komfortablen Lebensabend hinarbeiten möchte, muss sich jetzt für ein Engagement in Unternehmensbeteiligungen entscheiden.

Rendite steht in Relation zum Risiko

An den Kapitalmärkten ist Rendite immer mit einem gewissen Risiko verbunden. Anleger werden für ihre Risikobereitschaft mit entsprechenden Erträgen belohnt. Bei vergleichsweise risikofreien Staatsanleihen liegen diese derzeit in Höhe der Geldentwertung. Unternehmensanleihen sind von einem höheren Ausfallrisiko gezeichnet und rentieren daher bei drei Prozent.

Das sind jedoch keine Werte, mit denen die Altersvorsorge auf sicheres Fundament gestellt wird. Dazu eignen sich momentan ausschließlich Aktien, auch wenn das Risiko insbesondere für Neulinge etwas höher ist. Immobilien bergen ein für viele Verbraucher kaum sichtbares, aber erhebliches Risiko, denn hier sind die Preise mancherorts bereits auf schwindelerregende Höhen geklettert.

Der einzige Ausweg für die Altersvorsorge ist die Königsklasse

Leider werden Aktien als reale Chance nur von neun Prozent der Bevölkerung wahrgenommen, der Rest lässt weiterhin das Vermögen durch die niedrigen Zinsen dezimieren. Dabei zeigt ein Rückblick auf die vergangenen Jahrzehnte, dass z.B. der Deutsche Aktienindex DAX Renditen von durchschnittlich acht Prozent per anno generiert hat. Dabei ist der DAX nur einer von vielen Indizes und repräsentiert DAX gerademal die 30 größten deutschen Unternehmen. Der DAX ist vergleichsweise stark schwankend. Durch deutliche Erweiterung des Portfolios lässt sich das Risiko (definiert als Schwankung) senken – bei gleicher Renditeerwartung.

Wer sich Aktien engagieren möchte, sollte langfristig orientiert sein und auf das investierte Geld mindestens zehn Jahre verzichten können. Zudem sollte Stock-Picking vermieden und stattdessen breite Diversifikation gepflegt werden. Außerdem gibt es noch weitere einzuhaltende Kriterien, die ein idealerweise unabhängiger Finanzberater bestmöglich vermitteln kann.

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